Beer: Kein Ei mit der 3!

In der Osterzeit werden millionenfach Ostereier in die Nester gelegt. Darunter befinden sich leider immer noch unzählige Eier aus Käfighaltung. Dazu erklärt Sigrid Beer MdL, Parlamentarische Geschäftsführerin:

„Beim Einkauf für das Osterfest sollten Verbraucherinnen und Verbraucher ein klares Signal geben und sich gegen Eier aus Käfighaltung entscheiden. Es liegt in ihrer Hand, die Tierquälerei durch bewusste Kaufentscheidungen zu beenden. Deshalb ist es wichtig, Eier aus ökologischer Haltung oder zumindest aus Freilandhaltung zu wählen. Diese erkennt man anhand der folgenden Kategorisierung:

0 = artgerechte Haltung

Die Hühner haben stets die Möglichkeit zum Auslauf und können im Gras nach Würmern scharren. Es gibt getrennte Bereiche zum Liegen, Koten und Essen. Die Tiere bekommen ökologisches Futter ohne Antibiotika oder sonstige Zusätze.

1 = Freilandhaltung

Tagsüber haben die Hühner Gelegenheit zum Auslauf. Es gibt Sitzstangen, Nester und Einstreu. Für ein Huhn sind vier Quadratmeter vorgesehen.

2 = Bodenhaltung

Hierbei handelt es sich um eine Stallhaltung. Ein Drittel der Fläche ist eingestreut, der Rest den Bodens besteht aus Gitter und Latten.

3 = Käfighaltung

Die Hühner haben keine Möglichkeit, natürliche Verhaltensweisen auszuleben: Kein Flattern, kein Scharren, keine sozialen Kontakte. Die Käfige stehen auf Drahtgestellen mehrstöckig übereinander. Es gibt weder Sitzstangen noch Nester. Ein Huhn hat den Platz von zwei Dritteln einer Din-A-4-Seite.“

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