Beer: Zuspruch für die Gemeinschaftsschule sollte CDU zum Umdenken bewegen

Zu der heutigen Meldung des Verbands Bildung und Erziehung, wonach etwa jede vierte Kommune in Nordrhein-Westfalen an der Einrichtung einer Gemeinschaftsschule interessiert ist, erklärt Sigrid Beer MdL, bildungspolitische Sprecherin:

„Wenn etwa ein Viertel aller Kommunen Interesse an einer Gemeinschaftsschule bekundet, ist das eine eindrucksvolle Bestätigung für den bildungspolitischen Kurs der grünen Schulministerin.

Die rot-grüne Landesregierung verordnet keine Schulformen von oben. Im Gegensatz zur schwarz-gelben Vorgängerregierung räumt sie aber ideologische Blockaden beiseite, damit die Menschen vor Ort entscheiden können, welche Schulen sie wollen. Diese Schulpolitik der Vielfalt und Ermöglichung setzt vor Ort ein Engagement frei, das der nordrhein-westfälischen Schullandschaft nur gut tun kann.

Die CDU sollte sich überlegen, ob sie sich diesem Engagement wirklich dauerhaft entgegenstemmen will. Norbert Röttgen erklärte gestern zum wiederholten Mal, dass er einen breiten Schulkonsens für Nordrhein-Westfalen will. Die Gemeinschaftsschule klammert die CDU aber immer aus. Einen Konsens erreicht man jedoch nicht gegen ein Viertel der Gemeinden und auch nicht gegen den Elternwillen vor Ort, der sich in den hohen Anmeldezahlen für die Gemeinschaftsschulen ausdrückt.“

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