CO2-Reduktion im Kraftwerkspark

Liebe Freundinnen und Freunde,

vor wenigen Wochen hat das Bundeswirtschaftsministerium Pläne zur CO2-Reduktion im Kraftwerkspark vorgelegt. Mit einer sogenannten Klimaabgabe sollen alte Kohlekraftwerke schrittweise aus dem Markt gedrängt werden, damit hocheffiziente Gaskraftwerke und Speicher endlich wieder wirtschaftlich sind. Doch seitdem gibt es eine Ganz Große Koalition der Veränderungsverweigerer, angeführt von RWE und Teilen der Union und SPD, die mit einem beispiellosen Untergangsgeschrei auf sich aufmerksam machen. Dabei ist die vom Bundeswirtschaftsministerium vorgeschlagene CO2-Reduktion von 22 Mio. Tonnen der absolute Minimalbeitrag der Energiewirtschaft. Zur Erreichung des Klimaschutzziels wären eigentlich 70 Mio. Tonnen CO2-Einsparung notwendig.

Bereits heute sollte allen klar sein: Die Zeit der Braunkohle ist vorbei, denn niemand will neue Tagebaue und klimaschädliche Kohlekraftwerke. Es geht also nur noch um das Wie. Die Verantwortlichen im Rheinischen Braunkohlerevier sind aber gerade dabei, die Fehler des Ruhrgebiets in der Steinkohle aus den 1990er Jahren zu wiederholen und die Realitäten zu verweigern. Die Folgen kann man in Teilen des Ruhrgebiets heute besichtigen. Das sollten wir der Region des Rheinischen Braunkohlereviers ersparen.

Für eure Öffentlichkeitsarbeit in den Kreis- und Ortsverbänden, für euch als Hintergrund und für eure Webseiten findet ihr im Anhang bzw. unter http://oliver-krischer.eu/detail/nachricht/bei-der-braunkohle-nicht-fehler-der-steinkohle-wiederholen.html weitere Infos.

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