Info Grün 2018 12 09 – aktuelle Informationen

Liebe Freundinnen und Freunde,

anbei ein paar aktuelle Informationen.

1. Aktion zum 70. Jahrestag der Erklärung der Menschenrechte in Gummersbach
2. Bericht von unserem sehr aktiven Mitglied Ralph Krolewski von der Klimakonderenz aus Katowice
3. Anfrage Jobcenterbeirat
4. Aufruf zur Erhaltung der Stichwahl
5. Info zu Sherpa-Schulungen im Januar und Februar

1. Aktion zum 70. Jahrestag der Erklärung der Menschenrechte vom 10. 12. 1948

Am 10. Dezember 1948 wurde von den Vereinten Nationen die „Allgemeine Erklärung der Menschenrechte“ beschlossen. Den 70. Jahrestag dieses Datums nahmen engagierte Oberbergerinnen und Oberberger zum Anlass, an dieses weltweit geltende Dokument zu erinnern, das auch Grundlage für die im Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland festgehaltenen Grundrechte ist.

Um die 30 Artikel der Menschenrechts-Erklärung deutlich sichtbar auf die Straße zu bringen, wurde für jeden Artikel eine Umhänge-Tafel angefertigt. Die bange Frage für die Organisatoren war bis zuletzt: Findet sich für jede Tafel eine Person, die den Artikel übernimmt und auch vorträgt? Auch dann, wenn der angekündigte Dauerregen eintritt?

Der Dauerregen kam, aber die Leute kamen trotzdem. So viele, dass nicht für alle eine Tafel zur Verfügung stand.

So wurden einige Artikel mehrfach vorgetragen: Nicht nur auf deutsch, sondern auch auf arabisch, auf türkisch und auf französisch. Und die Menschenkette wurde zu lang für die Reichweite des Funkmikrofons – das gab zwar organisatorisch ein wenig Hektik, aber es wurde schnell eine Lösung gefunden.

Bei amnesty international waren 300 Broschüren mit dem Text der Menschenrechts-Erklärung bestellt worden, die alle trotz des schlechten Wetters verteilt werden konnten. Zusätzlich lag am Stand der Text in arabischer, englischer, französischer und türkischer Sprache aus.

Insgesamt kann man sagen: Egal wie die äußeren Bedingungen sind – es finden sich in Oberberg genug Menschen, um eine gute Sache zum Erfolg zu bringen!

2. Viele Grüße aus Katowice,

„bei der Konferenz “ Globaler Klimawandel und Gesundheit“ , an der ich heute teilnahm, kam ein kurzer Bericht zum Verhandlungsstand bei der COP24. Die nationalen Interessen scheinen im Vordergrund zu stehen und es gibt einen Stillstand.Jetzt soll die politische Phase der Verhandlungen kommen.
Im Paris-Abkommen fehlte noch völlig der gesundheitliche Aspekt des Klimawandels. Dieser ist enorm.Man kann sagen, dass die Investitionen gegen den Klimawandel geringer sind als die Folgekosten für die Gesundheit.Ärzte ohne Grenzen sind mit 45.000 Mitarbeitern in allen Erdteilen vertreten und sammeln enorm viele Infos, ebenfalls die Environmental Health-Gruppen..Das wird in den nationalen Gesundheitswesen mit Fokus auf die jeweilige Hauptstadtpolitik gar nicht wahrgenommen. Das ist auch aktuell ein deutsches Problem. Bis auf zwei Medizinstudentinnen der Internationalen Medizinstudenten Vereinigung war ich der einzige deutsche Teilnehmer. Ansonsten waren regionale Repräsentanten und Organisatoren von NGO’s da.
Ein wesentliches Papier mit 10 Forderungen der WHO wurde jetzt in den Verhandlungsprozess der COP24 eingebracht, um das mit vielen Fakten untermauerte Thema Gesundheit einzubringen in Bewertungs-, Handlungs- und Finanzierungsmodelle . Investitionen gegen den Klimawandel dienen dem Gesundheitsschutz , erfolgen diese nicht, wird es demnächst Überforderungsszenarien geben und Zusammenbruch unter Disaster-Szenarien .Indien wird extrem hitzebelastet werden mit hohen Bevölkerungsteilen, während bei uns dann noch die Kohlekraftwerke arbeiten sollen.Indien ist einer der höchsten Investitoren in erneuerbare Energien.
In Polen ist Kohleausstieg kein Thema auf der politischen Ebene. Lokale Umweltgruppen wie „Pro Silesia“ und Kommunen kämpfen für die „black to green“- Transformation und sozial abgefederte Maßnahmen wie früher im Ruhrgebiet.
In Katowice riecht man die Kohle, ein Geruch, den ich von früher aus dem Ruhrpott kenne.
Also viel Stoff und Handlungsbedarf und nationale Blockaden. Die Zeit droht davonzulaufen.
Übrigens gab es massive Regenfluten in Kuwait und nicht gekannte Sandstürme in Dubai. Oberberg wird hinsichtlich Landwirtschaft, Waldsterben , Hitzeperioden (schwächer als in Köln) und Starkregenereignisse betroffen werden und durch Klimaflüchtlinge. Ebenfalls wird es zu Arbeitsausfällen durch Hitze kommen und vielleicht Einbrüche bei der Trinkwasser- und Benzinversorgung. Es wird Hitzetote geben bei Risikopersonen . Sehr viel stärker wird Köln betroffen werden, welches als Hitzeinsel bei Kaltluftzufuhr Tornados entstehen lassen kann. Nicht zu vergessen :durch den Klimawandel eine massive Ausbreitung von Pflanzenallergenen (Ambrosia), die die Astmahäufigkeit bei Kindern von 22 auf 50 Prozent ansteigen lassen wird. Und die Tigermücke und andere Krankheitsüberträger werden kommen.
Die Leiterin des Gesundheitsamtes hat diese Arbeiten, nur der Landrat sieht keine Zuständigkeiten .Die kommunale Gesundheitskonferenz bekommt keine Geldmittel für externe Referenten!
Somit wird der Kopf in den Sand gesteckt Schenkt dem Landrat ein kleines Feuerwehrauto. Es ist gegen den Klimawandel genauso machtlos wie die „richtige“ Feuerwehr.

Gruß“ Ralph Krolewski

3. Jobcenterbeirat:

„Hallo, ich schreibe Euch als Mitarbeiter unseres Landtagsabgeordneten Mehrdad Mostofizadeh, der auch für das Thema Arbeit in der Fraktion zuständig ist. Ich erstelle gerade eine Liste mit GRÜNEN in Jobcenterbeiräten. Falls aus Eurem Kreisverband jemand darin vertreten ist, würden wir uns über Namen und Mailadresse freuen.“ Bitte melden bei: Arnd.Stein@landtag.nrw.de

4. Bündnis startet Aufruf zum Erhalt der kommunalen Stichwahl in NRW

Der Verein «Mehr Demokratie» hat gemeinsam mit SPD, GRÜNEN und außerparlamentarischen Parteien ein Bündnis zum Erhalt der kommunalen Stichwahlen in Nordrhein-Westfalen gegründet. Ab sofort können Befürworter*innender Aktion «Stichwahl bleibt» unter der Internetadresse

www.stichwahl.nrw

einen Aufruf unterzeichnen. Die demokratische Qualität des Wahlrechts müsse erhalten werden, begründete der Landesgeschäftsführer des Vereins, Alexander Trennheuser, am 05.12. in Düsseldorf die Initiative.

Derzeit kommt es bei Kommunalwahlen in Nordrhein-Westfalen zu einem zweiten Wahlgang, wenn zuvor kein*e Bewerber*in mehr als die Hälfte der gültigen Stimmen auf sich vereinen konnte. CDU und FDP wollen die Stichwahl vor der nächsten Kommunalwahl 2020 (!) abschaffen, weil die Beteiligung am zweiten Wahlgang angeblich zu gering sei.

GRÜNE-Fraktionschefin Monika Düker hält die Pläne der schwarz-gelben Koalition für parteipolitisch motiviert, da die CDU zuletzt wichtige Chefsessel – etwa in Düsseldorf – in der Stichwahl verloren habe. Ohne Stichwahl werde es im Vorfeld mehr Absprachen der Parteien über gemeinsame Kandidat*innen geben, aber weniger Einfluss für die Bürger*innen. Zudem wäre NRW dann das einzige Bundesland mit nur einem Wahlgang, kritisierte sie.

5. Sherpa-Schulungen Frühjahr 2019

Ort für alle Sherpa-Termine: LGS, Oststraße 41-43, 40211 Düsseldorf, 4. Obergeschoss
Preis pro Termin: 100€ pro Person und Tag,
Maximale Teilnehmer*innenzahl für Sherpa-Schulungen: 8 Personen
Die Schulungen finden nur bei mindestens 4 Anmeldungen statt
Offen für KV- und OV-Anwender*innen. Schulungsrechner und Schulungszugänge stehen zur Verfügung.
Es wird keine Verpflegung außer Tagungsgetränken gestellt, bei den Sherpa-Einführungen wird eine halbe Stunde Mittagspause zur externen Versorgung gemacht.
Verbindliche Anmeldung für die Sherpa-Schulungen an: joerg.may@gruene-nrw.de
Anmeldungen werden in der Reihenfolge des Eingangs berücksichtigt.
Eine volle Kostenberechnung findet auch bei Nicht-Erscheinen oder Absage durch die angemeldeten Teilnehmer*innen statt, es sei denn, der Platz kann noch anderweitig vergeben werden.
Terminübersicht

Fr. 25. Januar 2019, 11-17:30 Uhr
Sherpa-Adressverwaltung Einführung

Sa. 26. Januar 2019, 11-17:00 Uhr
Sherpa-Finanzverwaltung Einführung für Teilnehmer*innen mit Vorkenntnissen in der Adressverwaltung

Fr. 15. Februar 2019, 11-17:30 Uhr
Sherpa Finanzverwaltung Einführung für Teilnehmer*innen mit oder ohne Vorkenntnisse in der Sherpa Adressverwaltung

Programmbeschreibungen

Sherpa-Adressverwaltung Einführung
Bei dieser Einführung werden keine besonderen Voraussetzungen verlangt. Allerdings sollten natürlich Grundkenntnisse im Umgang mit dem PC und in der Arbeit mit Mitgliederdatensätzen bestehen. Darüber hinaus sollten Kenntnisse in der Nutzung von Office-Programmen vorhanden sein. Explizit kein Schulungsbestandteil ist die externe Weiterverarbeitung von exportierten Daten mit Office-Programmen für beispielsweise Etiketten, Serienbriefe oder Listen. Für die Schulung in Office-Programmen empfehlen wir die Schulungen bei den örtlichen Trägern der Erwachsenenbildung.
Schulungsbestandteile sind: die Standardfunktionen der Sherpa: Anlage, Suche und Bearbeitung von Datensätzen, Bearbeitung von Aus- und Eintritten, Anlage und Export von Standardselektionen und -verteilern, Anlage von Ämtern und Mandaten, Besitzübertragung, Rechteanforderung, Änderungsmitteilung, Einführung in das Sherpa-Benachrichtigungssystem, Kurzüberblick über Schlagwort- und Kontaktverwaltung.
Schulungsrechner werden gestellt.Termin:
25.01.2019

Sherpa-Finanzverwaltung Einführung in Beitrags- und Spendenverwaltung/Finanzbuchhaltung
Drei Varianten: Mit Vorkenntnissen/ohne Vorkenntnisse/mit oder ohne Vorkenntnisse in Sherpa Adressverwaltung
Der Umfang der vorausgesetzten Sherpa-Vorkenntnisse ergibt sich aus der Terminliste oben. Bei vorausgesetzten Vorkenntnissen in der Sherpa-Adressverwaltung wird die Vertrautheit mit Grobstruktur und der Anlage eines Adressdatensatzes vorausgesetzt. Bei den Terminen ohne Vorkenntnisse wird zunächst ein Überblick über den Aufbau eines Sherpa-Adressdatensatzes gegeben. Bei den offenen Terminen wird zunächst eine Einführung in die Datensatzstruktur gegeben, Teilnehmer*innen mit entsprechenden Vorkenntnissen können nach Absprache später dazu kommen.
Vorausgesetzt werden bei allen Varianten Grundkenntnisse in Buchhaltung. Außerdem sollten natürlich Grundkenntnisse im Umgang mit dem PC und in der Arbeit mit Mitgliederdaten bestehen. Darüber hinaus sollten Kenntnisse in der Nutzung von Office-Programmen vorhanden sein.
Schulungsbestandteile sind die Finanzbestandteile der Sherpa: Beitrags- und Spendenverwaltung: Anlage und Bearbeitung von Mitgliedsbeiträgen und Spenden. Bankeinzüge von Beiträgen, Förderbeiträgen und Spenden. Erstellung von Mahnungen und Zuwendungsbestätigungen. Sherpa-FiBu: Anpassen des Kontenplans und der Grundeinstellungen, Durchführung von Direkt- und Stapelbuchungen, Erstellen von Auswertungen (Kontenblättern/Rechenschaftsberichten/Buchungsjournal). Nutzung der Planzahlen.
Explizit kein Schulungsbestandteil ist die externe Weiterverarbeitung von exportierten Daten mit Office-Programmen für beispielsweise Etiketten, Serienbriefe oder Listen. Für die Schulung in Office-Programmen empfehlen wir die Schulungen bei den örtlichen Trägern der Erwachsenenbildung.
Schulungsrechner werden gestellt.
Termine:
Sa. 25.01.2019 (mit Vorkenntnissen Sherpa Adressverwaltung)
Fr. 15.02.2019 (mit und ohne Vorkenntnisse Sherpa Adressverwaltung)

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