Maaßen: Agentur muss Beschäftigung transparent machen

Zur Debatte über die berufliche Situation der ehemaligen Schlecker-Beschäftigen im Ausschuss für Arbeit, Gesundheit und Soziales erklärt Martina Maaßen, arbeitsmarktpolitische Sprecherin der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Landtag NRW:

„Die Bundesagentur für Arbeit muss transparent darlegen, wie die ehemaligen Schlecker-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter untergekommen sind. Bekannt ist bislang, dass seit der Eröffnung des Insolvenzverfahrens 39 Prozent der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wieder Arbeit gefunden haben. Völlig unklar ist jedoch, ob darunter auch prekäre Beschäftigung zu finden ist. Die Bundesagentur muss offenlegen, ob die ehemaligen Schlecker Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter jetzt in befristeten Beschäftigungen, Teilzeit, Minijobs oder Arbeit auf dem Niedriglohnsektor nachgehen. Das wäre eine deutliche Verschlechterung und nicht hinnehmbar.“

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