Markert: Atommüll-Wanderzirkus stoppen!

Zu den aktuell bekannt gewordenen Sicherheitsmängeln von Atommüllzwischenlagern erklärt Hans Christian Markert MdL, anti-atompolitischer Sprecher:

„Nachdem nun auch Bundesumweltminister und NRW-CDU-Vorsitzender Norbert Röttgen eingestehen muss, dass Atommüllzwischenlager wie Ahaus nicht gegen Flugzeugabstürze und terroristische Angriffe geschützt sind, bestätigt sich, was Grüne und Atomexperten bereits seit Jahren befürchten.

Allerdings stellen sich für uns in NRW weitere sicherheitsrelevante Fragen:

– Wie verhält es sich mit anderen Standorten, insbesondere mit der Urananreicherungsanlage in Gronau? Hier bezweifeln Experten seit Jahren die Sicherheit.

– Wenn bei stehenden Lagern die Sicherheitslage nicht gegeben ist, ist sie dann bei Atomtransporten auf der Straße mit LKWs gegeben? Mit Blick auf die von Röttgen geplanten Castor-Transporte von Jülich nach Ahaus wäre es höchst bemerkenswert, wenn nun der Atommüll-Wanderzirkus weitergehen würde.

Genehmigungen für Atomtransporte dürfen nur erteilt werden, wenn die Sicherheit unzweifelhaft hergestellt und nachgewiesen ist. Zudem muss Herr Röttgen ein bundesweites Transportmoratorium erlassen, bis die atomare Sicherheitslage den höchsten technischen Anforderungen entspricht.“

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