Markert: Grüne teilen Bedenken des Verwaltungsgerichts

Zu der Entscheidung des Verwaltungsgerichtes Düsseldorf zum Bau der CO-Pipeline, erklärt Hans Christian Markert MdL, umweltpolitischer Sprecher:

„Wie zu erwarten war, ist das Gericht den seit langem bekannten Bedenken der Anwohnerinnen und Anwohner und Initiativen gefolgt. Auch wir haben Zweifel, ob die geplante Realisierung des Pipelinevorhabens mit Blick auf die Katastrophenschutzplanung und Erdbebensicherheit rechtskonform ist.

Technische Details, wie die verwendeten Sicherheitsmatten, lassen das Projekt immer weniger verantwortbar erscheinen. Gerade bei sensiblen Technologien muss vor allem dem Gesundheitsschutz der Bevölkerung absolute Priorität eingeräumt werden.

Nach der Entscheidung des Verwaltungsgerichts Düsseldorf sollte Bayer die Realisierung des Projekts darum ernsthaft überdenken. Zumal alternative Verfahren wie die Produktion des Kohlenmonoxid (CO) am Standort in Krefeld möglich sind.“

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