Priggen: E.ON-Personal darf jahrelanges Missmanagement nicht ausbaden

Zu dem heutigen Treffen in der Düsseldorfer E.ON-Zentrale und der geplanten Streichung von mindestens 11.000 Stellen weltweit im Energiekonzern E.ON erklärt Reiner Priggen MdL, Fraktionsvorsitzender:

„Es kann nicht sein, dass das Personal nun die Fehler der Führungsetage ausbaden muss. Herr Teyssens Versuch, mit einem personellen Kahlschlag das atomfreundliche Missmanagement der vergangenen Jahre auszugleichen, ist nicht hinnehmbar.

Statt weiterhin auf Atom- und Kohlekraftwerke zu setzen, sollte das Unternehmen endlich umsteuern und in Erneuerbare Energien und dezentrale Kraftwärmekopplung investieren. Das schafft nicht nur Arbeitsplätze, es sichert auch langfristig die Position von E.ON auf dem internationalen Energiemarkt.

Die anderen großen Energieversorger sind gut beraten, sich nicht am Negativbeispiel E.ON zu orientieren. Es ist höchste Zeit, sich der Energiewende mit einer neuen Unternehmens- und Energiepolitik zu stellen.“

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