Schneckenburger: Wir brauchen vom Bund endlich Verlässlichkeit und Tempo in der Gebäudesanierung

Zur heutigen Landespressekonferenz der Baubranche in NRW zu den künftigen Herausforderungen im Bau erklärt Daniela Schneckenburger MdL, baupolitische Sprecherin und stellvertretende Fraktionsvorsitzende:

„Die Bauwirtschaft hat völlig Recht, wenn sie auf die enormen baulichen Herausforderungen der Energiewende hinweist. Wir teilen die Kritik an der zögerlichen Hü- und Hott-Politik der Bundesregierung bei der energetischen Gebäudesanierung.

Die jetzigen 1,5 Milliarden Euro für die Förderung der energetischen Gebäudesanierung durch die bundeseigene Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) reichen nicht aus.

Wir Grüne haben ein zehnjähriges Investitionsprogramm des Bundes mit einem jährlichen Volumen von zwei Milliarden Euro vorgeschlagen, um endlich den notwendigen Schub in die energetische Sanierung zu bringen und verlässliche Rahmenbedingungen für private Investitionen zu schaffen. Im Gegenzug können wir uns vorstellen, einen Vorschlag für die Abschreibung von Maßnahmen der Gebäudesanierung mitzutragen, wie er gegenwärtig im Vermittlungsausschuss des Bundesrates beraten wird.

NRW selbst hat seine Hausaufgaben gemacht. Wir stellen Fördermittel in Höhe von 200 Millionen Euro jährlich für die energetische Sanierung im Land bereit und konzentrieren uns dabei auf den sozialen Wohnungsbau. Jetzt ist die Regierung Merkel an der Reihe.“

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