Bundesministerium für Systemwandel

Das Aktionsbündnis #EndeGelände wirbt als angebliches „Bundesministerium für Systemwandel und Kohleausstieg“ für einen Klimaprotest.

„Zum Auftakt der UN-Klimakonferenz in Madrid geht der Global Strike in die nächste Runde“, heißt es auf der Internetseite der Kampagne mit dem Namen „Wir sind Systemwandel“.

Gemeinsam mit Fridays for Future werde man vom 29. November bis 1. Dezember an einem großen Aktionswochenende für Klimagerechtigkeit protestieren. Das Impressum ist verlinkt auf die Seite des Bündnisses Ende Gelände, das vor allem mit Aktionen gegen den Braunkohletagebau bekannt geworden ist. Das Bündnis kündigte zudem eine „Massenaktion zivilen Ungehorsams“ an, um die Kohleindustrie zu behindern.

In Berlin tauchte ein Plakat der Kampagne mit der ehemaligen SPD-Chefin Andrea Nahles auf. Darauf wird ihr das Zitat „Kapitalismuskritik gehört zur DNA der SPD“ zugeschrieben. In einem Interview mit der „Bild am Sonntag“ hatte Nahles 2017 einen nahezu wortgleichen Satz gesagt.

Einladung an alle Interessierten!

Hofführung

Datum: 16. November
Zeit: 16:00 – 18:00
Ort: Breuner Hof, Berghäuschenweg 9, 51789 Lindlar

Die Bio-Regio AG des grünen Kreisverbandes Rheinisch-Bergischer-Kreis und der AK GlobaLokal des KV Oberberg laden herzlich ein.

Programm:

Vorstellung Rinderbetrieb (Harry Burgmer)
Vorstellung Ferien auf Bauernhofpädagogik und Kräuterseminar etc. (Petra Burgmer)
Vorstellung Gemüsebetrieb (Malte Hövel)
Vorstellung Regionalwert Rheinland AG (Dorle Gothe)

Die Veranstaltung ist kostenfrei.
Gäste sind gern gesehen!

Vielen Dank an alle Einsatzkräfte!

Gestern gab es einen Gefahrstoffunfall auf dem Gelände eines Gewerbebetriebs in Morsbach-Lichtenberg. Dort war neben der Feuerwehr der Gemeinde Morsbach und der Feuerwehr Reichshof auch der Rettungsdienst vor Ort. Parallel kam es zu einem Gefahrgutunfall in einer Schule im Märkischer Kreis. Dort unterstütze Oberberg mit drei Rettungswagen und einem Notarzteinsatzfahrzeug.

Einsatzzentrale Rettungsdienst OBK, Blick auf eine Reihe Monitore

Durch die zeitgleich stattfindenden Ereignisse waren viele Rettungsmittel des Rettungsdienstes für längere Zeit gebunden. Deshalb forderte die Kreisleitstelle Unterstützung durch das Deutsches Rotes Kreuz Oberberg und den Malteser Hilfsdienst an. 13 Ehrenamtliche und ein Notarzt des DRK halfen mit fünf Fahrzeugen. Die Malteser Engelskirchen entsendeten vier Ehrenamtliche und stellte zwei Fahrzeuge bereit.
Die ehrenamtlichen Kräfte besetzten unter anderem die Rettungswachen Radevormwald und Bielstein sowie Standorte der Hilfsorganisationen, von wo aus sie mehrere Notfalleinsätze im Tagesgeschäft absolvierten. Durch diese Mithilfe war die rettungsdienstliche Versorgung im Kreisgebiet jederzeit sichergestellt.

Wir bedanken uns bei allen, die gestern im Einsatz waren!

Wir sind der Meinung – das war SPITZE!

Die Welt feiert ThyssenKrupp – „Grüner Stahl“

Der Stahlhersteller Thyssen-Krupp hat am Montag (11.11.2019) in seinem Duisburger Werk als erstes Unternehmen weltweit einen erfolgreichen Versuch gestartet, bei der Stahlproduktion Kohlenstaub durch Wasserstoff zu ersetzen. Der größte deutsche Stahlhersteller will die Stahlproduktion so klimafreundlicher machen, bis 2050 klimaneutral werden.

Ziel: Kein klimaschädliches Kohlendioxid mehr

Bei dem Test mit dem Industriegasekonzern Air Liquide wurde eine Pilotanlage zur weniger umweltschädlichen Stahlproduktion in Betrieb genommen: 4000 Kubikmeter Wasserstoff wurden in den Hochofen gepumpt. Beim bisherigen Einsatz von Kohlenstaub im Hochofen landet klimaschädliches Kohlendioxid in der Luft. Wird der Staub aber durch Wasserstoff ersetzt, wird Wasserdampf freigesetzt.

„Grüner Stahl“ am Ende der Produktion

„Wir leisten hier Pionierarbeit“, sagte Thyssen-Krupp-Stahlchef Premal Desai am Montag (11.11.2019). Am Ende der Produktion werde „grüner Stahl stehen“. Er machte aber auch deutlich, dass das Unternehmen dabei auf finanzielle Unterstützung durch den Staat setzt. „Das werden wir nicht aus unserem Betrieb heraus finanzieren. Das ist eine große gesellschaftliche Aufgabe.“

https://youtu.be/pzORi_86gpc

Neue Studie der TU München zum #Insektenschwund mit niederschmetternden Erkenntnissen

Neue Studie der TU München zum #Insektenschwund
mit niederschmetternden Erkenntnissen

Gesamtmasse nahm ab
In den Graslandschaften – um 67 Prozent.
In den Wäldern schrumpfte sie um etwa 40 Prozent.

Seit geraumer Zeit diskutieren Wissenschaftler über einen dramatischen Insektenschwund und versuchen, seine Ursachen zu erforschen. Doch belastbare Daten sind rar. Eine Studie dazu liefert jetzt neue Zahlen – mit niederschmetternden Erkenntnissen! (Zum vollständigen Artikel HIER oder Bild anklicken)

Eine Biene zieht Nektar aus einer gelben Wiesenblume (Symbolbild)

Die Verantwortung der Landwirtschaft sieht auch der Deutsche Bauernverband: „Die Studie zeigt uns, dass die Landwirtschaft Teil der Lösung sein muss. Kaum eine Branche ist so essenziell auf die Bestäubungsleistung von Bienen und Insekten angewiesen wie wir“, sagte Verbandspräsident Joachim Rukwied. Dabei setze man auf kooperativen Naturschutz. In diesem Jahr habe der Verband beispielsweise freiwillig bundesweit Blühstreifen als Lebensraum für Insekten in einer Länge von über 230.000 Kilometern angelegt.